Veröffentlicht
1. Februar 2017 um 13:50 Uhr
von Ed Hendrickx

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Ed Hendrickx war zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des MOBA.

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Jahreshauptversammlung 2016 in Köln

Inklusive einer Stadtführung

Eine Rheinfahrt, die ist lustig. Eine Rheinfahrt, die ist schön. Ja so kann man Kölles Altstadt auch mal anders sehen

 20161014 - 20161016

Was macht man wenn der geplante Programmpunkt vom Sonntag ins Wasser fällt? Ganz einfach, man sucht sich ein Boot und macht eine Rundfahrt auf dem Rhein.

So interessant so eine Bootstour auch ist, der geplante Besuch im Vereinsgebäude wäre vielen eindeutig lieber gewesen. Vor allem die Teilnehmer mit einer längeren Anfahrt. Leider hatte eine unerwartete Brandschutzkontrolle einen Strich durch die Rechnung der Kölner gemacht. Es waren plötzlich keine Besucher mehr erlaubt, so lange bis eine ganze Liste von Maßnahmen durchgeführt ist. Schade, denn viele Teilnehmer hatten die Besichtigung fest eingeplant.

 

Henker, Huren und Halunken

Der Freitag stand im Zeichen der Stadtführung zum Thema: Henker, Huren und Halunken . Die etwas andere Einblicke und Erläuterungen zum Leben in der mittelalterlichen Domstadt waren jedenfalls sehr aufschlussreich. Die zweistündige (!) Führung war für einige dann doch etwas lang. Da konnte auch das Intermezzo der Begegnung mit dem leiblichen Henker (gut gespielt, übrigens) nichts daran ändern. Nach und nach trafen die drei Gruppen im Brauhaus Sion ein wo für den Abend Tische reserviert waren.

Am Samstagmorgen wurde die Jahreshauptversammlung (JHV) durchgeführt. Nach der Begrüßung durch den organisierenden Verein konnten die Formalitäten abgearbeitet werden. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und der Kassierer ebenso einstimmig wiedergewählt. Danach präsentierten die Beauftragten Ihre Pläne für die kommenden Monate und 2017. Zuletzt konnte Michael Resch, 2. Vorsitzender bei den Eisenbahnfreunde Steinachtalbahn – Coburg e.V. (und unser Hausdrucker) die ersten Details der nächsten JHV in Coburg vorstellen. Sie findet vom 22. bis 24. September 2017 statt. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Dampfzugfahrt und die Besichtigung des Vereinsheims (Eigentum des Vereins).

 

HGK

Der Nachmittag wurde mit einer Busfahrt (sehr warm und eng) zum Werksgelände der HGK (Hafen und Güterverkehr Köln AG) gestaltet. In zwei Gruppen wurden wir durch die Hallen und übers Gelände geführt. Die Fotoapparate liefen heiß um alles festzuhalten. Anschließend ging die Reise mit einem Gelenkbus zurück in die Stadt wo im Brauhaus Gaffel am Dom Tische reserviert waren. Eine kleine Karte bot die übliche Brauhauskost und natürlich typisch Kölsche Gerichte wie Himmel un Äad oder Halver Hahn. Das riesige Lokal hat mehrere Stockwerke und war rappelvoll. Dementsprechend laut war es auch, so dass viele nach dem Essen ein anderes Lokal oder die Hotelbar aufsuchten.

Der Sonntag steht im Prinzip immer zur eigenen Planung offen. Üblicherweise wird dann der organisierende Verein besucht. Wie schon geschrieben war das nicht mehr möglich. Also beschlossen wir eine Bootstour zu machen. Danach noch ein superleckerer hausgemachter Strudel im Café Reichard mit Blick auf den Dom. Die dortigen Toiletten sind an sich schon ein Besuch wert (mehr verraten wir aber nicht).

Ruck zuck war das Wochenende wieder vorbei und alle mussten den Heimweg antreten. Schade das, mit einer Ausnahme, keiner der mir bekannten Kölner Modellbahner dabei war.

Text und Fotos: Ed Hendrickx