Veröffentlicht
2. April 2012 um 16:35 Uhr
von Jürgen Wiethäuper

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Der MOBA-Jugendbereich in Dortmund

4-Schulen-Anlage und Jugend-Workshops

Nach Leipzig, Friedrichshafen und Karlsruhe präsentiert sich die 4-Schulen-Anlage jetzt in Dortmund.

Hinter dem Cafe Lokschuppen in Halle 4 befindet sich der MOBA-Jugendbereich. Dort zeigen wir die fertig gestellte 4-Schulen-Anlage. Betreut wird sie von den Schülerinnen und Schülern des Heinrich- von-Kleist-Gymnasiums Bochum. Eine Beschreibung dieser Anlage finden Sie unten. Neben der Anlage finden verschiedene Workshops mit und für Jugendliche statt. Bausätze der Firmen Auhagen und NOCH können dort zusammengebaut werden. Daneben werden Lokomotiven mit Sounddecodern von ESU ausgestattet. Besuchen Sie den MOBA-Jugendbereich, dort ist immer viel los und die Jugendlichen freuen sich.

Anlagenbeschreibung

Von Auhig nach Tillgen

Eine Gemeinschafts-Modellbahnanlage in Spurweite TT, erbaut von vier Schulen in Deutschland.

In nur einem Jahr entstand eine an vier Standorten in Teilen gebaute Schüleranlage.

Thema der 5,50 m langen und 2,20 m breiten Ovalanlage ist eine eingleisige Hauptbahn, von der eine eingleisige Nebenbahn abzweigt. Der Übergang von der Epoche 3 zur Epoche 4 bei der Deutschen Reichsbahn bildet den Zeitrahmen. Das Gleis- und Rollmaterial ist von Tillig, alle Gebäude stammen ausschließlich von Auhagen. Gesteuert wird mit dem Lenz-Digital-plus-System. Die Signale sind von Viessmann, die Landschaftsgestaltung erfolgte mit Material der Firmen NOCH und axstone. Die Figuren kommen von Preiser.

Am Bau beteiligt waren Schülerinnen und Schüler folgender Schulen: 16. Mittelschule der Stadt Leipzig, Maria-Ward-Gymnasium Günzburg, Thomas-Mann-Gymnasium Stutensee und Heinrich-von-Kleist-Gymnasium Bochum.

Betriebsmittelpunkt der Anlage ist der kleine Abzweigbahnhof Auhig. Von dort führt die Strecke der Hauptbahn leicht ansteigend links herum zur Brücke über die Nebenbahn. Dann fällt die Strecke wieder ab und führt in einen Tunnel, in dem sich der fünfgleisige Schattenbahnhof befindet. Nach dem etwa drei Meter langen Tunnel führt die Strecke weiter im Bogen durch ländliches Gebiet und überquert auf einer Blechträgerbrücke einen kleinen Fluss. Nachdem der „Pöhlberg“ halb umrundet wurde, gelangt die Strecke, vorbei am kleinen Bahnbetriebswerk von Auhig, wieder in den Abzweigbahnhof. Dort besteht Anschluss an den Zug nach Tillgen.

Die Nebenbahn verlässt den Bahnhof „Auhig“ Richtung Westen. Im Bogen des linken Anlagenbereichs unterquert die Nebenbahn die Hauptbahn, steigt danach an und erreicht im höchsten Punkt den viergleisigen Endbahnhof Tillgen. Unter diesem Anlagenteil befindet sich der Schattenbahnhof. Eine Maschinenfabrik, ein Güterschuppen und ein eingleisiger Lokbahnhof bieten vielfältige Rangiermöglichkeiten. Im Endbahnhof müssen die Lokomotiven umsetzen, um wieder an die Zugspitze zu gelangen. Dann geht es zurück nach Auhig.

Fotos: Helmut Liedtke (Projektleiter)